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Zum Bohren von Freibohrlöchern ist im kalibergbau der DDR der Großlochbohrwagen GB1 eingesetzt worden. Damit können Freibohrlöcher mit einem Durchmesser von 280 mm und einer Länge von 6,40 m bzw. 8,40 m gebohrt werden (je nach Lafettenausführung). Rahmen und Bauteile des Antriebes, der Kraftübertragung, der Achsen und die Hydraulikanlagen dieses Bohrwagens entsprechen im wesentlichen dem Sprenglochbohrwagen SB2. Lediglich die Anordnung einiger Bauteile ist anders vorgenommen worden. So ist die Bohrlafette mit der Großlochbohrstange längs auf dem gesamten Fahreug gelagert und nur in vertikaler Rochtung begrenzt schwenkbar (+/-5°). Die Lenkung ist vollhydraulisch ausgebildet, d.h., zwischen Lenkrad und Rädern besteht keine mechanische Verbindung. Im Gegensatz zum Sprenglochbohrwagen ist der Großlochbohrwagen als normaler Frontlenker gebaut. Beim Bohren der Freibohrlöcher wird der Großlochbohrwagen durch vier Stützzylinder bis in die höchste Bohrstellung angehoben und dann von Bohrloch zu Bohrloch abgesenkt, d.h., die Freibohrlöcher werden hierbei übereinander gebohrt.
Das Bild
des Großlochbohrwagens wurde im
EBBG-Sondershausen aufgenommen.
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